Ein seltsamer alter Mann

Ein seltsamer alter Mann

Eine Kurzgeschichte über die Begegnung mit einem alten Herren, der sich auf eine abenteuerliche Reise in eine fremde Welt begeben hat.

Die letzten Tage hatte es durchgängig geregnet. Mal waren es wassergewordene Bindfäden, mal ganze Flüsse, die aus dunklen Stauseen abgelassen, zu Boden platschten. Die nassen Backsteingebäude meines Zuhauses sahen viel rötlicher aus als sonst, Rasenflächen waren zu Seen geworden und die Wege wirkten wie Stege zwischen den Gebäuden. Es war der erste trockene Tag und die Wolken versprachen etwas Sonne zwischen ihnen hindurch zu lassen. Die Chance auf Wärme wollte ich nicht verpassen und machte mich am frühen Nachmittag auf den Weg in den nahegelegenen Park. Nur ein paar Stationen mit der Stadtbahn. Das sollte eigentlich kein Problem sein. Aber selbst nach einigen Wochen in der Klinik spürte ich noch immer diese Antriebshemmungen, die einem selbst die angenehmsten Handlungen so schwer erscheinen lassen, dass es einen schier übermenschlichen Kraftakt bedeutet, sie vorzunehmen.

An der Haltestelle hatten sich schon einige Menschen versammelt, obwohl es noch gut zehn Minuten dauern sollte, bis die aus zwei Wagen bestehende Bahn mit lautem Kreischen ankommen würde. „Viel zu viele Menschen!“, dachte ich und versuchte die Zeit mit verschiedenen Achtsamkeitsübungen zu überwinden. Immer wieder Achtsamkeit. Meine Krankheit machte Wartezeiten oft unerträglich. Und dabei schienen manche Tage nur daraus zu bestehen. Achtsamkeit war zu meiner Wunderwaffe geworden. Ich fühlte, wie meine Füße fest auf dem Boden standen und das Gewicht der Beine abtrugen, wie der Po sich auf die Holzbank drückte und mein Rücken schmerzte. Plötzlich veränderte sich mein Empfinden. Meine ganze Aufmerksamkeit war von einem Moment auf den anderen auf den Sitzplatz links von mir gerichtet. Mit einem lauten Seufzer hatte sich jemand gesetzt. Ich spürte Blicke auf mir ohne selbst dabei aufzusehen. Da fand eine Grenzüberschreitung statt ohne dass ich es in diesem Moment hätte benennen können. Ich fühlte mich bedrängt. Obwohl ich nicht angesprochen oder berührt wurde und ohne Blickkontakt still auf meiner Bank saß, war dieses Gefühl da und lenkte mich fortwährend ab. Ich wehrte mich mit aller Macht und versuchte meine Konzentrationsübungen wieder aufzunehmen. Und wieder Achtsamkeit. Meine Wunderwaffe gegen jede Ablenkung versagte kläglich. Es ging einfach nicht. Ich gab mich geschlagen und blickte zu dem Störenfried herüber. Da waren braune ausgetretene Schuhe, eine blaue, viel zu weite Hose mit zahlreichen Flecken, die am oberen Ende durch einen verschlissenen, schwarzen Gürtel am Leib gehalten wurde. Auf den Oberbeinen ruhten zwei Hände, die zu einem alten Mann gehören mussten. Die Haut war faltig und mit Pigmentfehlern übersät. Die Sehnen und Adern traten deutlich hervor. Eine Hand klemmte eine zerfetzte Serviette und einen Zehneuroschein fest zusammen während sich in der anderen Hand offensichtlich noch die fehlenden Reste der Serviette befanden. Die Arme wirkten dünn und gebrechlich, umso fester schienen die Hände zuzupacken. „Zu treuen Händen“, dachte ich. Erst müsste ein großes Unheil passieren, bevor diese Hände losließen, was ihnen einmal zur Aufbewahrung anvertraut worden war. Eine seltsame Eigenständigkeit ging von ihnen aus, so als ob sie jeden Befehl des Kopfes zuerst auf seine Sinnhaftigkeit prüfen würden bevor sie ihm folgten. In der Hose steckte ein graues T-Shirt, das mindestens genauso befleckt war wie die Hose selbst. Mein Blick schweifte weiter nach oben und blieb an einem braunen Augenpaar hängen, das mich anlächelte. Freundlich, fast ein bisschen verschmitzt. Die Augen versuchten mir etwas zu sagen, was ich nicht verstand. Der Mund bewegte sich, doch er gab keine Laute von sich. Sender ohne Empfänger. Ich blickte den Mann stumm an und versuchte die ganze Situation zu enträtseln. Gedanken rasten durch meinen Kopf: “Was er wohl mit dem Geldschein anfangen will? Ungewöhnlich, ihn so offen in der Hand zu halten. Wahrscheinlich ist es das Geld, von dem er sich einen Fahrschein kaufen will.”

Ich begnügte mich mit dieser Erklärung und beschloss, den alten Mann nicht weiter zu beachten. Da kam auch meine Bahn. Ich war erleichtert. Auch wenn ich in der Bahn im Grunde nichts anderes tun würde als gerade auf dem Bahnsteig, so lenkte das Vorbeiziehen der Landschaften, Häuser und Stadtteile doch ein wenig ab. Fast wie in einem Film, den man wiederholt ansieht und bei dem sich in den fortwährend gleichen Kulissen immer wieder andere namenlose Darsteller ihren Rollen hingeben. Ich wusste nicht, wie oft ich diese Strecke in den vergangenen Wochen schon gefahren war, aber es musste schon mehr als ein Dutzend Mal gewesen sein. Ich setzte mich in der Bahn auf einen der seitlichen Sitzplätze, von denen aus man den besten Überblick über den ganzen Wagen hat und beobachtete die Tür, wie sie sich mit einem leisen Rauschen schloss. Wie aus dem Nichts tauchte der alte Mann auf dem Bahnsteig vor der Tür auf und suchte sichtlich unbeholfen nach einer Möglichkeit sie zu öffnen. Er musste die ganze Zeit gebraucht haben, den kurzen Weg von der Bank bis dahin zurückzulegen. Ein geistesgegenwärtiger Fahrgast sprang auf und öffnete ihm die Tür. Der Mann schlurfte langsam und unsicher in die Bahn. Sein Gang hatte etwas sehr schwerfälliges.. Ich war über seine Erscheinung noch immer irritiert. Irgendetwas an ihm schien nicht normal, aber es wollte mir einfach nicht auffallen. Der Mann stand mitten im Gang des Wagens. Seine Hände waren noch immer weitestgehend damit beschäftigt, Serviettenfetzen und Geldschein sicher zu verwahren als er damit begann an seiner Hose zu nesteln. Man konnte deutlich erkennen, dass der Gürtel nicht hielt und die Hose ins Rutschen kam. Da setzte sich die Bahn ruckartig in Bewegung. Sie ließ dem Mann keine Wahl. Der Schubs war zu stark. Er musste sich zwischen Hose und Gleichgewicht, zwischen der sich anbahnenden Peinlichkeit und einem dann unvermeidbaren Sturz entscheiden. Er ließ die Hose los und hielt sich mit beiden Händen an der nächstliegenden Stange fest.

 

Was als nächstes passierte, war noch irritierender als alles zuvor. Der Gürtel versagte vollends seinen Dienst und die Hose rutschte herunter bis zu den Knien. Zu tief für den alten Mann, der sich inzwischen nur noch mit einer Hand festhielt und mit der anderen versuchte, die Hose wieder nach oben zu ziehen. Aber er kam kaum soweit herunter, als dass er den Hosenbund hätte richtig fassen können. So stand der nun, mitten im Gang der Bahn. Was die heruntergerutschte Hose preisgab, machte die Situation noch unwürdiger als die unübersehbare Unbeholfenheit dieses Mannes. Da stand er in Windeln, die ihren Füllungsgrad durch einen runden braunen Fleck mitteilten. Noch nie hatte ich einen Erwachsenen mit vollen Windeln gesehen. “Merkwürdig”, dachte ich, “wie sich die Lebensbedingungen am Anfang und am Ende eines Lebens gleichen können.”  Die Windel holte mich zurück. Hoffentlich war trotz der erkennbaren Spuren genug Material zwischen der Windelaußenseite und ihrem Inhalt, als dass nichts nach draußen dringen würde. Momente vergingen und nichts passierte. Manche Menschen schauten lieber in eine andere Richtung, um sich den peinlichen Anblick zu ersparen, eine Frau setzte sich gar zwei Sitzreihen weiter, um der Situation ganz zu entfliehen. Endlose Minuten, in denen der Mann sich entschloss, auch mit heruntergelassener Hose und voller Windel den Sitzplatz neben sich einzunehmen. In mir kam Ekel hoch. Ich stellte mir vor, wie sich die gleiche Szene vielleicht vor zwei Stunden auf gerade meinem Platz abgespielt haben könnte. Fast instinktiv prüfte ich den Zustand meines Sitzes und konnte beruhig feststellen, dass es, wenn es denn tatsächlich passiert wäre, auf jeden Fall keine Spuren hinterlassen hatte.

 

Eine sehr gepflegte Frau, vielleicht Mitte Fünfzig, stand plötzlich von ihrem Sitzplatz auf und ging auf den Mann zu. Diesem gegenüber saß ein etwas korpulenterer Herr, der sichtlich erleichtert darüber war, dass jetzt etwas Bewegung in die Sache kam. Ich war berührt und beschämt. Warum hatte ich nicht den Mut aufgebracht, den Mann aus seiner misslichen Situation zu befreien und statt dessen minutenlang gebannt auf die Szene gestarrt.  Feigheit? Scham? Unsicherheit? Es ist schwer, eine solche Melange aus unterschiedlichen Gefühlen zu sortieren. Ich hörte mich reden, wie ich früher immer über die Gefühlskälte und geringe Hilfsbereitschaft in unserer Gesellschaft lamentiert hatte und nun befand ich mich selbst in einer Situation, in der meine Hilfe dringend gebraucht würde. Und? Was tat ich? Nichts!  Mein Gewissen rebellierte und siegte. Ich stand auf, ging auf die beiden zu und bot der Frau meine Hilfe an. Es fühlte sich richtig an und ich war froh, das notwendige Maß an Überwindung aufgebracht zu haben. Jetzt war ich nicht mehr nur peinlich berührter Zuschauer, jetzt war ich Handelnder und spürte die Kraft, die darin lag, den Fortgang der Geschichte gestalten zu können. Ich dachte, wenn nur mehr Menschen wüsten, wie gut es sich anfühlt, dann würde es mehr Helfer geben.

 

Die Frau ging sehr professionell zur Sache. Sie hatte offensichtlich große Erfahrung im Umgang mit alten Menschen. Mit einigen gezielten einfachen Fragen stellte sie schnell fest, dass der Alte unter irgendeiner Form von Demenz leiden musste. Er beantwortete jede der Fragen nur mit einem hilflosen Blick und einem gelegentlichen Seufzer. Das war es also, was ich gespürt hatte, aber nicht benennen konnte. Er war orientierungslos und suchte verzweifelt nach Dingen, die ihm vertraut waren. Es waren diese hilflosen, suchenden Augen eines Menschen, der das, was gerade um ihn herum geschieht, nicht mehr begreifen kann, die meine Irritation ausgelöst hatten.

 

Die Frau sah zu mir hoch. Sie hatte genug verstanden, um nun mit mir zu beraten, was als nächstes zu tun sei. Es ist bemerkenswert, wie zwei wildfremde Menschen in einem solchen Augenblick zu einem Team werden, sich ohne große Worte auf eine Arbeitsteilung festgelegen und das Heft des Handelns an sich reißen können. Aber genau das passierte. Während die Frau sich weiter um den alten Mann bemühte, wollte ich den Zugführer während des nächsten Halts ansprechen. Er könnte sicher über Funk die Polizei verständigen oder einen Krankenwagen anfordern.

 

Es dauerte eine halbe Ewigkeit bis die Bahn in die nächste Haltestelle einfuhr. Bis dahin hatte ich an der Glasscheibe gewartet, die den Führerplatz vom Rest des Zuges trennte. Ich musste nicht klopfen, denn der Zugführer hatte instinktiv erfasst, dass dort nicht irgendein Fahrgast stand, sondern jemand mit einem dringenden Anliegen.  Er schob das Fenster auf und schaute mich fragend an. Ich schilderte ihm in kurzen Worten die Situation und  deutete in Richtung des Platzes, auf dem der alte Mann noch immer hilflos und mit heruntergelassener Hose saß. Der Fahrer schien nicht zum ersten Mal eine solche Situation zu erleben, denn er reagierte gelassen und souverän. Meine Aufregung wurde kleiner. Jetzt waren wir Helfer zu Dritt. Wir einigten uns darauf, dass er über die Leitstelle die Polizei verständigen und wir uns so lange um den Mann kümmern würden. Währenddessen sah die ältere Frau fragend zu mir herüber und ich deutete ihr durch Handzeichen an, dass alles Notwendige nun auf den Weg gebracht sei. Ich dankte dem Fahrer und ging zu den beiden anderen zurück. Der alte Mann saß noch immer auf seinem Platz wie ein kleiner Junge, der gerade das Abenteuer seines Lebens erlebt. Aber das war ja nur der Blick von außen. Niemand konnte auch nur erahnen, in welchem Film der demente Mann gerade unterwegs war. Die Vorstellung löste Angst in mir aus. Wie würde ich im Alter sein? Mit einem Mal erinnerte ich mich wieder an meine Großmutter, die schon vor Jahren gestorben war. Ich hatte dieses Kapitel aus meinem Leben verdrängt, weil es so furchtbar war. Sie hatte auch an Demenz gelitten und dabei die ganze Familie stets in Trab gehalten. Sie wohnte damals bei uns. Es begann mit Vergesslichkeit. Ständig suchte sie irgendwelche Dinge und war immer öfter der Meinung, andere hätten sie ihr weggenommen. Sie misstraute  jedem und glaubte sich von der Welt verfolgt. Streitereien und eine unangenehme Rechthaberei waren an der Tagesordnung. Sie erzählte Geschichten und Erlebnisse, die nicht real waren. Jeder wußte es, doch sie beharrte auf ihren Standpunkten. Heute ist mir klar, wie wenig wir damals wirklich über die Krankheit wussten, wie unvorbereitet meine Eltern in die ganze Situation geschlittert waren und wie persönlich gerade meine Mutter manche Dinge genommen hatten, die man aber als Teil der Krankheit begreifen muss, und für die man den Kranken nicht verantwortlich machen kann.

 

Demenz. Was wußte ich heute wirklich darüber? Ich hatte keine Zeit, lange darüber nachzudenken. Der Anblick des Mannes in Windeln ließ mich handeln und so bat ich die Frau, mir dabei zu helfen, dem Mann die Hose wieder anzuziehen. Mit vereinten Kräften gelang es uns, den Mann zum Aufstehen zu bewegen und ihm die Hose wieder anzuziehen. Er lächelte uns dabei freundlich an und es war schwer zu sagen, was von alledem in seiner Welt angekommen war. An der nächsten Haltestelle gesellte sich der Fahrer zu uns und erklärte, dass man hier auf die Polizei warten würde. Wir versicherten ihm, in der Zwischenzeit auf den alten Mann aufzupassen und so verschwand er wieder in seinem Führerstand. Kurz darauf kam eine Durchsage, dass sich die Weiterfahrt um ein paar Minuten verzögerte, da man aufgrund eines kleinen Problems auf die Ankunft der Polizei warten würde. Es war sensationell, wie sich innerhalb weniger Millisekunden ein Übermaß an Schaulust wie ein Virus in der Bahn verbreitete. Hektisch wurde aus dem Fenster geschaut und auch der Wagen wurde von vorne nach hinten gemustert, um das erwähnte Problem zu entdecken. Offensichtlich erwarteten die Menschen etwas Spektakuläres und übersahen uns Drei dabei vollkommen.  Besonders motiviert waren zwei dicke Frauen, die darüber fachsimpelten, ob man den Polizeieinsatz nicht vom Bahnsteig aus viel besser beobachten könne. Die pure Sensationsgier trieb sie tatsächlich aus der Bahn.

 

Etwas Verachtung stieg in mir auf. Ich hätte es ihnen gegönnt, wenn die Bahn zur Strafe vor ihren neugierigen Nasen einfach losgefahren wäre. Andere Fahrgäste waren um ihre Anschlüsse besorgt und liefen hektisch hin und her, stiegen mal aus der Bahn aus, tippten wild auf ihren Smartphones herum und suchten alternative Wege zu ihrem Ziel und mal entschlossen sich dann wieder, in die Bahn einzusteigen und auf die Weiterfahrt zu warten. Dieser Vorgang wiederholte sich mehrfach in den wenigen Minuten, die vergehen sollten, bis die Bahn tatsächlich weiterfuhr. Wir waren mittlerweile, den Mann zwischen uns führend, aus der Bahn ausgestiegen und hatten ihn zur nächsten Bank auf den Bahnsteig geführt. Mit einem großen Seufzer, gefolgt von einem erschöpften Lächeln, ließ er sich zwischen uns auf die Bank sinken. Er musste die große Aufregung deutlich gespürt haben, denn er war sichtlich erleichtert als die Bahn endlich abfuhr und das wilde Geschnatter der aufgeregten Fahrgäste verstummte. Sowohl die Frau als auch ich legten unsere Hände von beiden Seiten auf seine Schultern und spendeten ihm etwas Geborgenheit inmitten einer Welt, die für ihn fremd und unverständlich gewesen sein muss. Während wir noch rätselten, woher der Mann gekommen war, näherte sich auch schon  ein Polizeiwagen mit zwei Beamten. Sie hielten in der Nähe der Haltestelle an, stiegen aus und kamen auf uns zu.  Sie begrüßten den alten Herrn mit seinem Namen und deuteten an, dass er schon händeringend gesucht werde. Offensichtlich war er ein “alter Bekannter” der beiden Beamten, die ihn schon einige Male zuvor bei seinen eigenmächtigen Ausflügen wieder eingesammelt und nach Hause gebracht hatten. Plötzlich hatte der Mann eine Identität. Jetzt konnte man ihn mit Namen ansprechen, was sich sofort viel höflicher und zugewandter anhörte. Ich half ihm noch beim Einstieg in den Polizeiwagen und verabschiedete mich erst von ihm und dann von den beiden Polizisten. Ich blieb mit der Frau am Bahnsteig zurück und versank bald wieder in Achtsamkeit. Immer wieder Achtsamkeit. Und diese höllischen Wartezeiten. Am Abend würde ich wieder in der Klinik sein. Bis dahin wollte ich aber noch etwas Sonne tanken. Der Mann ging mir noch lange im Kopf herum. Ich hätte gerne gewusst, in welcher Welt er lebte.